Pakistan - Karakorum-Expedition zum Spantik (7027m) - 34 Tage Bergexpedition
In einem der faszinierendsten und wildesten Gebirge der Erde – dem Karakorum mit seinen unzähligen Eisgipfeln und Granittürmen – ist der technisch unschwierige und dennoch über 7000m hohe Spantik zweifellos eine Ausnahmeerscheinung! Wohl keiner der umliegenden Gipfel läßt sich auf einer ähnlich sicheren und technisch unkomplizierten Route besteigen und bietet zugleich eine solche Fülle landschaftlich großartiger Eindrücke! Bereits der 3tägige Anmarsch ins Basislager ist eine Trekkingtour voller grandioser Ausblicke und auch die drei Hochlager stehen mit 360°-Panorama auf dem aussichtsreichen Südostgrat, dessen Begehung im Steigeisengelände gute Kondition und Hochlagertaktik verlangt! Im Team mit Ihrem erfahrenen Expeditionsleiter sind jedoch die Gipfelchancen hier sicher so hoch, wie kaum an einem anderen Karakorum-7000er…
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Höhepunkte |
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Islamabad ; Rawalpindi ; Karakorum Highway ; Chilas ; Nanga-Parbat-View-Point ; Junction Point ; Skardu ; Chogolungma-Gletscher ; Spantik (7027m)
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Leistungen |
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Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Lahore und zurück mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.08); DIAMIR-Expeditionsleitung; alle Eintrittsgelder und Besichtigungen lt. Programm; alle Fahrten und Transfers im Land in Privatfahrzeugen wie beschrieben; 8 Ü im Hotel in DZ; 24 Ü in Doppelzelten; 32xF-31xM-32xA; komplette Hochlagerausrüstung inkl. Kochausrüstung, Brennstoff sowie Hochlagerverpflegung; Besteigungsgenehmigung Spantik; Expeditionsvorbereitungstreffen; Trekkingsack
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nicht in den Leistungen enthalten |
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nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Einreisevisum Pakistan (35,- €); Flughafengebühren bei der Ausreise aus Pakistan; persönliche Bergsteigerausrüstung; Ausgaben für Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade und Energieriegel) für die Bergetappen; Trinkgelder; Persönliches
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SchwierigkeitsgradSehr anstrengende und/oder technisch anspruchsvolle Expeditionen, bei denen neben einer ausgezeichneten körperlichen Verfassung und sehr guter Kondition auch erhebliche mentale Stärke gefordert ist, um auftretende Grenzsituationen zu meistern. Umfangreiche alpine Erfahrungen und Teamfähigkeit sind absolute Grundvoraussetzungen. |
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Termin / Preis: |
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| 23.08.2009 - 25.09.2009 4290,00 EUR » buchen |
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| 22.08.2010 - 24.09.2010 4390,00 EUR » buchen |
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| Rail & Fly 50,00 EUR |
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Teilnehmer |
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| min. 8 - max. 12 Pers. | |
Tourenverlauf Pakistan - Karakorum-Expedition zum Spantik (7027m)
34 Tage Bergexpedition
1.Tag
Flug von Frankfurt/M. nach Lahore. Am späten Abend Ankunft in Lahore und Transfer ins Hotel. (-/-/-)
2.Tag
Der Vormittag steht zu einem kurzen Besichtigungsprogramm in Lahore zur Verfügung. Die Hauptstadt der Provinz Punjab wird auch als „Kulturhauptstadt” Pakistans bezeichnet und glänzt mit zahlreichen historischen Bauten aus der Zeit um das 16. Jh. Zu den Höhepunkten der kurzen Besichtigungstour gehören das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Lahore Fort sowie die Badshahi- und Wazhir-Khan-Moschee. Nach dem Mittagessen Transfer über die Autobahn nach Islamabad, wo Sie sich im Hotel einquartieren. Während der Expeditionsleiter sich um organisatorische Aufgaben kümmert, ist für den Rest der Gruppe Freizeit angesagt. Am Abend steht noch die Besichtigung der berühmten Faisal-Moschee in Islamabad auf dem Programm. Ü im Hotel. (F/M/A)
3.Tag
Sie fahren etwa 450km auf dem Karakorum Highway (KKH) nach Norden in die Berge. Ihr Ziel ist der kleine Ort Chilas im Industal, wo Sie in einem hoch über dem Fluss gelegenen Hotel übernachten. (F/M/A)
4.Tag
Weiter geht es auf dem KKH gen Norden. Unterwegs bietet sich Ihnen ein großartiger Blick auf den Nanga Parbat, den „Deutschen Schicksalsberg”. Etwas später erreichen Sie den „Junction Point”, an dem die drei höchsten Gebirge der Welt zusammenstoßen: Himalaya, Karakorum und Hindukusch. Kurz darauf verlassen Sie den KKH und erreichen über eine abenteuerliche Straße am Nachmittag Skardu (2260m), den Ausgangspunkt der meisten Karakorum-Expeditionen. Ü im Hotel. (F/M/A)
5.Tag
Ein Ruhetag hilft Ihnen bei der Höhenakklimatisation. Außerdem haben Sie Gelegenheit zu einem Stadtbummel durch Skardu und einem Ausflug in die Umgebung. Ü im Hotel. (F/M/A)
6.Tag
Mit Jeeps fahren Sie das Shigar-Tal aufwärts in Richtung Arandu (2760m), einer kleinen Oase direkt an den Endmoränen des Tippuri- und Chogolungma-Gletschers gelegen. Ist die Straße schlecht befahrbar (was leider häufig vorkommt), müssen Sie evtl. Ihr Lager schon kurz vorher bei Doko (2600m) aufschlagen. Auf jeden Fall erwarten Sie etwa 6-7 Stunden landschaftlich großartiger Jeepfahrt über wilde Pisten und Sie übernachten auch erstmals im Zelt. (F/M/A)
7.Tag
Heute beginnt Ihre Trekkingtour ins Basislager. Zwar ist der Höhenunterschied mit ca. 600m nicht übermäßig groß, doch können bei gutem Wetter die Hitze und das ständige Auf und Ab der Gletschermoränen die Wanderung recht anstrengend werden lassen. Während des Trekkings gibt es täglich eine Mittagsrast, zu der Tee, Gebäck und Dosenfrüchte serviert werden. Tagesziel ist ein Camp bei Tsas Chumic. Zeltübernachtung. (3300m / 5-6h). (F/M/A)
8.Tag
Die zweite Etappe führt Sie immer weiter das Tal des Chogolungma-Gletschers aufwärts und schon bald kommt am Talschluß der Spantik ins Blickfeld. Über den kilometerlangen Chogolungma-Gletscher hinweg schaut man genau auf Ihre Aufstiegsroute. Ihr heutiges Lager ist an der Einmündung des Bolocho-Gletschers gelegen, der hier in den Chogolungma-Gletscher fließt. In der Nähe des Camps (3750m / 15km / 5-6h) gibt es ein klares Bächlein und natürlich schöne Ausblicke auf den Spantik und die Haramosh-Gruppe. Zeltübernachtung. (F/M/A)
9.Tag
Heute geht es auf den Gletscher. Die dritte und zugleich anstrengendste Etappe des Anmarschweges ins Basislager führt Sie noch einmal etwa 550 Höhenmeter hinauf. Nach einer längeren Strecke über Geröll sind auch weite Strecken aperen Eises zu überwinden, doch das Gelände ist flach und spaltenarm, so dass Sie noch keine Alpinausrüstung benötigen. Zuletzt geht es in einem sehr steilen Anstieg die Seitenmoräne hinauf, ehe Sie an einem schönen Platz auf etwa 4300m Höhe Ihr Basislager errichten (5-6h). Die Träger, die Sie bis hierher begleitet haben, kehren noch am selben Tag ins Tal zurück, während Sie sich im Basecamp häuslich einrichten. Von nun ab werden nur noch Ihr Koch und sein Helfer bei Ihnen sein und im Basislager für Ihr leibliches Wohl sorgen. Zeltübernachtung. (F/M/A)
10.-28.Tag
19 Tage Zeit stehen Ihnen nun für die Besteigung des 7027m hohen Spantik zur Verfügung. In dieser Zeit werden Sie gemeinsam die Hochlager einrichten und Akklimatisationsaufstiege unternehmen. Die drei Lager sind auf ca. 5300m, 5600m und 6400m geplant. Alle drei Lager befinden sich direkt auf dem langen Südostgrat des Spantik und bieten jeweils ein 360°-Panorama, das seinesgleichen sucht! Die objektiven Gefahren der Route (durch Gletscherspalten, Lawinen oder Seracs) sind vergleichsweise äußerst gering. Dennoch werden die schwierigsten Passagen (je nach Verhältnissen ca. 45°) mit Fixseilen versehen, um in kleinen Gruppen sicher und zügig auf- und absteigen zu können. Bis ins Lager 1 geht es über einen gut ausgetretenen Pfad in felsigem Gelände mit ggf. leichten Klettereinlagen. Hier kann man zwar noch in Trekkingschuhen gehen, doch sind Trittsicherheit und Kondition gefragt. Bis ins Lager 2 folgt man ohne großen Höhengewinn einem aussichtsreichen Grat, der solide Steigeisentechnik verlangt. Der manchmal auch lawinengefährdete Steilhang hinauf ins Lager 3 ist die technische Schlüsselstelle der Route, bevor es am Gipfeltag zunächst recht flach über ein großes Plateau und schließlich in angenehmer Steilheit zum höchsten Punkt geht.
Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lagerkette steht, ziehen Sie sich vor dem endgültigen Gipfelsturm noch einmal für 1-2 Ruhetage ins Basislager zurück. Gut akklimatisiert und ausgeruht geht es dann entlang der Lagerkette aufwärts. Der Gipfelaufstieg erfolgt vom Lager 3 aus und beginnt am zeitigen Morgen. Der Weg ist technisch nicht besonders schwierig, doch die etwa 950 Höhenmeter bis zum Gipfel wollen erstmal überwunden sein! Irgendwann geht es nicht mehr höher und es ist geschafft: der 7027m hohe Gipfel des Spantik ist erreicht! Ein grandioses Panorama mit K2 (8611m), Broad Peak (8047m), Haramosh, Masherbrum und Rakaposhi entschädigt für alle Mühen des Aufstieges, doch noch steht auch der nicht zu unterschätzende Rückweg bevor! Nach kurzer Gipfelrast geht es entlang der Aufstiegsroute zurück ins letzte Lager. An den nächsten Tagen erfolgt der weitere Abstieg, der zugleich mit dem Abbau der Hochlager und dem Abtransport des Materials einhergeht. Noch einmal sind Teamgeist und gemeinsames Anpacken gefragt, ehe schließlich das Basislager erreicht ist und die komplette Bergsteiger- und Hochlagerausrüstung geborgen ist.
Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 27. Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. (F/M/A)
29./30.Tag
Nachdem bereits am Vorabend alle Lasten transportfertig gemacht worden sind, nehmen Sie am zeitigen Morgen Abschied vom Basislager und marschieren auf dem bereits vom Hinweg bekannten Weg zurück in Richtung Zivilisation. Noch einmal müssen Sie unterwegs in den Zelten übernachten, ehe Sie wieder Arandu erreichen, wo bereits Ihre Jeeps warten. Nachdem die Träger ausgezahlt und die Jeeps beladen sind, geht es sofort weiter in Richtung Skardu, wo die erste richtige Dusche seit vielen Tagen eine Wohltat sein wird, die Sie aber vielleicht erst spät am Abend erwartet. Ü im Hotel. (F/M/A)
31.Tag
Schon am frühen Morgen fahren Sie zum Flugplatz, um den Rückflug nach Islamabad anzutreten. Da über die Bergkämme des Karakorum nur auf Sicht geflogen wird, kommt es bei unsicherem Wetter oft vor, daß die Flüge aus Sicherheitsgründen ersatzlos gestrichen werden. In diesem Fall treten Sie die Heimreise wieder über den KKH an. Um in der Hauptstadt trotzdem noch Zeit für Besichtigungen zu haben, werden Sie versuchen, die lange Strecke u.U. in einer Etappe zurückzulegen. Vielleicht erreichen Sie Ihr Ziel trotzdem erst am Abend des folgenden Tages. (F/M/A)
32.Tag
Wenn gestern mit dem Flug alles geklappt hat, steht der Tag zum Ausruhen und Entspannen sowie für Besichtigungen in der asiatischen Metropole zur Verfügung. Anderenfalls werden Sie ggf. erst am Abend in Islamabad im Hotel eintreffen. (F/M/A)
33.Tag
Als Ausklang Ihrer Reise steht heute noch einmal ein halber Tag für Besichtigungen oder Einkäufe in der Hauptstadt Islamabad oder dem benachbarten Rawalpindi zur Verfügung. Nach dem Mittagessen fahren Sie über die Autobahn zurück nach Lahore, wo es am Abend ein letztes gemeinsames Abschlussessen gibt. Spät am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland. (F/-/A)
34.Tag
Rückflug nach Deutschland, wo Sie noch am selben Tag ankommen. (-/-/-)
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