18th März 2009

Fünfzehntägige Geländewagen-Expedition zu den Höhepunkten der Sahara im Niger

Sahara Optimum: Ténéré und Air
14 Nächte Niger & Algerien Expedition

Inklusive Linienflüge ab/bis Frankfurt
 
Fünfzehntägige Geländewagen-Expedition zu den Höhepunkten der Sahara im Niger
Algerien - durch das Tassili du Hoggar
Durchquerung der Ténéré-Wüste und des Air-Gebirges
unterwegs mit Tuareg, unter orts- und fachkundiger Leitung
Die kontinentweite Sahara zu besuchen, erfordert mehrere Expeditionen. Wenn man nur eine oder nur ganz wenige plant, sollte man sich auf den landschaftlich-topographisch schönsten, dramatischsten, vielseitigsten Ausschnitt konzentrieren. Und das ist die Sahara in der nördlichen Hälfte des Binnenstaats Niger, zwischen Agadez und Bilma, zwischen den Air-Bergen, dem Djado-Plateau und dem Erg du Ténéré. Gewiss, die südalgerische Sahara zwischen Tamanrasset, dem Tassili du Hoggar und Djanet mit dem Tassili N’Aijjer ist einfacher und günstiger zu erreichen, ebenso der südlibysche Fezzan zwischen Ghat und dem Waw am Namus, die Sahara im nordöstlichen Mali. Wir haben sie alle bereist, ein filigranes Abwägen vorgenommen mit dem Ergebnis: natürlich am Besten alle diese vier Sahara-Expeditionen, doch wenn nur eine, dann die Priorität für dieses “Sahara-Optimum”.

Wir erleben alle Wüstenvarianten: Dramatische Sanddünenformationen im gewaltigsten Sahara-Erg, die sich zum Gesamtbild der “schönsten Wüste der Erde” addieren, die Air-Berge, von Oueds (trockenen Flussläufen) und leuchtenden Dünenketten durchzogen, mit reichhaltigen Felsbildgalerien, die an diejenigen des N’Aijjer, Tadrart und Akakus erinnern.
Mindestteilnehmerzahl:
8 Personen (maximal 16 Personen)
Zur Expedition
Unsere Zeltnächte im Saharasand verstärken die osmotischen Sucht-Endorphine, die zu einer Art Wüsten-Manie (ver)führen. Übernachtung im selbst mitgebrachten Zelt oder unterm Sternenhimmel. Unsere Crew, Fahrer und Küche, sind Touareg, die hier zu Hause sind, ihre Familien- und Stammesverbindungen nutzen. Topographische Ad-hoc-Überraschungen oder behördliche Verfügungen können zu Änderungen des Tourverlaufs zwingen.

Anforderungen an die Teilnehmer
Viel Ausdauer bei langen Fahretappen durch einsame Wüstenregionen, bei Hitze und Staub. Gelegentliches Mitanpacken, wenn es gilt, den im Sand steckengebliebenen Jeep wieder flottzumachen - oder in der Küche, werden erwartet. Ausrüstung: Seesack und Tagesrucksack, warmer Schlafsack und Isomatte, eigenes Zelt.
 Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen
 bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Reiseverlauf
1. Tag Deutschland - Tamanrasset
Nachmittags Linienflug von Frankfurt über Algier nach Tamanrasset. Transfer in unser Campement.
2. Tag Auf dem Weg zum Niger
Fahrt durch Oueds & Wadis (F, M, A)
Fahrt nach Süden, zuerst auf einer Teerpiste, danach durch die Oueds und Wadis, durch die letzten Ausläufer des Hoggar-Gebirges, unser Nachtlager abseits der Piste im Tassili Berouten.
3. Tag Ankunft im Niger
Grenzformalitäten (F, M, A)
Nach Erledigung der Grenzformalitäten auf algerischer und nigerischer Seite in In Guezzam bzw. Assamakka unser Nachtlager in den Dünen.
4. Tag Iferouane
Die Perle der Air-Oasen (F, M, A)
Bei Arlit fahren wir in das Air-Gebirge ein, erreichen am Nachmittag die Oase Iferouane, die Perle der Air-Oasen. Eine faszinierende kleine Stadt, geprägt durch runde Strohhütten mit Kegeldächern, die wenigen Lehmhäuser entlang der Hauptstraßen. Bei den Schmieden können wir Touareg-Schmuck erstehen, ein ausgedehnter Rundgang. Zeltübernachtung in der Nähe im Oued oder (gegen Zuzahlung) in einem der Stadthotels.
5. Tag Chiriet – Arakou
Krabbenschere (F, M, A)
Fahrt durch das Adrar Tamgak zum Felsmassiv von Chiriet, am westlichen Rand einer endlosen Kieselwüste, dem Nordteil der Ténéré. Von hier zur “Krabbenschere” Arakou, die Satellitenaufnahme führte zu dieser ungewöhnlichen Benennung. Hier schlagen wir unser Nachtlager auf.
6. Tag Assode – Timia
Air-Berge, Touareg & Oase (F, M, A)
Wieder Einfahrt in die Air-Berge, hier sind sie besonders dramatisch, bis Assodé, einst wohl die Hauptstadt der Touareg, die seit dem 17. Jahrhundert in sich zerfällt. Zum Viehbrunnen kommen heute noch zahlreiche Touareg mit ihren Herden von Kamelen, Ziegen und Schafen. Spätnachmittags in der Oase Timia, die wohl schönste im Air, mit begeisternden Gärten, umgeben von Berggipfeln, auf einem erhebt sich das Kolonialfort des General Massu. Die Silberschmiede locken mit einem reichen Angebot an Touareg-Schmuck. Übernachtung in Timia.
7. Tag Agadez
Schmiedebesuch & Stadtrundgang (F, M, A)
In den Felsen die “Cascade”, in einem Wüsten-Ambiente eine wahre Sensation! Dann Fahrt nach Agadez, der Hauptstadt des Air-Gebiets. Hier nächtigen wir im landestypischen Hotel Tidene im Zentrum. Auf dem Weg hierher suchen wir die Schmiede von Abrakan auf, unsere Mittagspause am Brunnen von Mallatas im Oued Guissat. In Agadez ein erster Stadtrundgang: Moschee mit Lehmminarett aus dem 15. Jh., Sultanspalast und Markt, das Haus von Heinrich Barth.
8. Tag Agadez – Ténéré
Fahrt zum Erg du Ténéré (F, M, A)
Sie verbringen noch einige Stunden in Agadez, Zeit für individuelle Rundgänge und Shoppinggefechte. Dann geht es in Richtung Osten, zum Erg du Ténéré. Unser Nachtlager haben wir in der faszinierenden Landschaft bei Teguidet.
9. Tag Erg du Ténéré
Dünenkämme & Salzoase (F, M, A)
Weitgehend vegetationslose Wüste. Wir hoffen auf eine der Salzkarawanen zu stoßen, doch werden sie mehr und mehr durch eine wachsenende Lkw-Dominanz verdrängt. Der “Arbre du Ténéré”, bis 1973 eine leibhaftige Schirmakazie und unverzichtbarer Orientierungspunkt für Karawanen und Wüstendurchquerer, ist das westliche Eingangstor in die großartigste Erg-Wüste unserer Erde. Wir versuchen die zu uns oft querstehenden Dünenkämme zu kreuzen, begeisternd, doch oft steckenbleibend. Wir versuchen, so dicht wie möglich an Fachi heranzukommen, die erste große Salzoase und zugleich die schönste. In der Nähe unser Nachtlager in den Dünen.
10. Tag Fachi – Bilma
Stadtrundgang (F, M, A)
Ein Rundgang in der alten Kanuri-Stadt Fachi, ein einzigartiges geschlossenes Stadtbild mit einer Stadtmauer und fünf Toren. Wir besuchen den Ksar, die mächtige Wehrburg und einige der Salinen. Nachmittags Weiterfahrt, die letzte eigentliche Erg-Etappe, bis Bilma, das sich unter den steilen Kaour-Abhängen duckt. Hier wohnen hauptsächlich Kanuri und Tubu. Im Salinenfeld von Kalala wird seit dem 15. Jh. Salz abgebaut. Unser Nachtlager in den Dünen in der Nähe.
11. Tag Bilma – Dirkou
Rundgang in Bilma (F, M, A)
Vormittags ein Rundgang in Bilma. Nur 45 km nördlich Dirkou, ein ehemaliger Militärposten aus der Kolonialzeit. Hier müssen wir uns beim örtlichen Militär melden. Dann fahren wir die Piste unterhalb des Kaour-Abhangs nach Norden, unser Nachtlager auf dem Wege nach Chirfa.
12. Tag Séguédine – Djado
Djado-Plateau (F, M, A)
Séguédine ist die nördlichste Kaour-Oase, das aus Salzziegeln gebaute Dorf wird von Tubu bewohnt. Unweit der Zeugberg Pic Zumri. Wir fahren hinauf auf das Djado-Plateau, ein wildes Fels-Ensemble. Ein Rundgang in der Geisterstadt Djado, in der zerfallenen Festung, unweit nördlich der alte Ksar von Djaba. In der Nähe unser Nachtlager.
13. Tag Monts Gautier
Algerische Grenze (F, M, A)
Weiterfahrt nach Norden, über die algerische Grenze, bis zu den Monts Gautier. Hier beziehen wir unser Nachtlager.
14. Tag Djanet
Stadtrundgang (F, M, A)
Am Fuß des Tassili N’Aijjer die weitläufige Oasenstadt Djanet, eingebettet in herrliche Palmengärten. Im Zentrum das Campement der Zéribas, wo wir uns endlich einmal duschen können. Ein Rundgang: Es locken der Markt, Cafés, eine Bank, ein Restaurant. Unser Abschiedsabend. Nachtlager in den Sanddünen nahe Djanet oder im Hotel.
15. Tag Deutschland
Rückreise
Morgens Rückflug von Djanet nach Frankfurt. Ankunft am Nachmittag
08.03.2009 bis 22.03.2009 ab € 2.870,00 
11.10.2009 bis 25.10.2009 ab € 2.870,00
22.11.2009 bis 06.12.2009 ab € 2.790,00
14.02.2010 bis 28.02.2010 ab € 2.870,00

Diese und weitere Top Sahara Expeditionen finden Sie hier!




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4th Januar 2009

Süd-Algerien - Mit Tuaregs unterwegs im Hoggar - 15 Tage Trekking und Wüstenexpedition

 

 

Süd-Algerien - Mit Tuaregs unterwegs im Hoggar

 

  

 

 15 Tage Trekking und Wüstenexpedition

 

  

Karte Süd-Algerien - Mit Tuaregs unterwegs im  Hoggar „Niemand hinterlässt Spuren in der Wüste, aber die Wüste hinterlässt Spuren in den Seelen der Menschen“ (Nomadisches Sprichwort). Lassen Sie sich einfangen von der Schönheit der Sahara und ihrer stolzen blauen Söhne, den Tuareg!
 
 
 
 
Bei dieser Reise wird Sie die Mannigfaltigkeit der Wüste mit ihren unterschiedlichen Landschaftsformen begeistern. Erkunden Sie zu Fuß in Begleitung von kundigen Tuareg und ihren Kamelen die größte Gebirgsregion der Zentralsahara, den Hoggar, der durch bizarre vulkanische Bergformationen, Dünengebiete und weite Steinebenen beeindruckt. Ein Höhepunkt ist die Besteigung des Assekrem (2700m), von dessen Gipfel das Lichtspiel bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang unvergesslich bleibt. Mit Geländewagen setzen Sie die Reise nach Süden ins Tassili du Hoggar fort. Die schönsten Stellen erkunden Sie zu Fuß, durchwandern Dünengebiete und märchenhaft anmutende Felslandschaften und entdecken in die Felsen eingeritzte Gravuren und Malereien ehemaliger Savannenbewohner. Das prächtige Sternenzelt des Wüstenhimmels, der starke Tuareg Tee, die Stille und Weite der Sahara - nicht umsonst sagen die Tuareg, wer einmal in der Wüste war kehrt immer wieder zurück!
 

Höhepunkte

Tamanrasset ; Parc National de l’Ahaggar ; Assekrem ; Gueltas von Afilal ; Wadi Tin Tarabine ; Tahaggart ; Youf Ahakit ; Tassili du Hoggar
 

Leistungen

Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Algérie oder einer anderen Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.08); DIAMIR-Tourenleitung; Tuareg-Begleitmannschaft (Guide, Koch, Kamelführer); Fahrt im Geländewagen 4×4 (max. 5 Personen pro Fahrzeug); Lastkamele für das Gepäck; 2 Ü in MZ im Camp mit gemeinschaftl. Sanitäranlagen; 12 Ü im Freien ohne Sanitäranlagen; Mahlzeiten:14xF-13xM-14xA; Nationalparkgebühren; Reiseliteratur
 

nicht in den Leistungen enthalten

Visum (ca. 60,- €); Reitkamel 100, - €; Trinkgelder; nicht inkludierte Mahlzeiten; Kaltgetränke; Persönliches; evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.08
 

 

Termin / Preis:

 
15.02.2009 - 01.03.2009
2290,00 EUR » buchen 
 
05.04.2009 - 19.04.2009
2340,00 EUR » buchen 
 
11.10.2009 - 25.10.2009
2290,00 EUR » buchen 
 
20.12.2009 - 03.01.2010
2340,00 EUR » buchen 
 
14.02.2010 - 28.02.2010
2290,00 EUR » buchen 
 
28.03.2010 - 11.04.2010
2340,00 EUR » buchen 
 
EZ in Tamanrasset: 80,00
EUR
Zeltmiete vor Ort: 50,00
EUR
 

Teilnehmer

min. 8 - max. 12 Personen
 
Tourenverlauf
 

Süd-Algerien - Mit Tuaregs unterwegs im Hoggar

 
15 Tage Trekking und Wüstenexpedition
 
 
1.Tag
Flug nach Tamanrasset, 2000km von Algier entfernt und wichtiger Handelsplatz in der Zentral-Sahara. Empfang durch die lokale Mannschaft. Erledigung der Formalitäten und Transfer zu Lagerplatz in der Nähe von Tamanrasset, wo die Kamele und Helfer warten. Ü im Camp. (-/-/A)
 
2.-6.Tag
Nach dem Beladen der Kamele Beginn des Trekkings im spektakulären Hoggar Gebirge, welches seit 1987 Nationalparkstatus trägt. Sie werden in der Region um den Assekrem unterwegs sein, dem am leichtesten zugänglichen und bekanntesten Gebiet des Hoggar, dessen höchster Gipfel der fast 3000m hohe Tahat ist. Jeder ist nur mit dem Tagesrucksack unterwegs. Dem Rhythmus der Kamele folgend wandern Sie jeden Tag ungefähr 3 Stunden am Vormittag und 3 Stunden am Nachmittag, unterbrochen von einer ausgedehnten Mittagspause. (Ein Reitkamel kann auf Wunsch angemietet werden). Die Nachtlager werden an schön gelegenen und geschützten Stellen von den Tuareg sorgfältig ausgewählt. Ihr Weg führt Sie durch markante Bergformationen und vorbei an zu Säulen erstarrtem Lavagestein. Vulkantätigkeiten vor Jahrmillionen schufen ganze Wände steinerner „Orgelpfeifen“. Immer wieder stoßen Sie auf mit Wasser gefüllte Gueltas in den Felsen, eine kleine Sensation in dieser trockenen Landschaft. Unterwegs passieren Sie Tuareg-Siedlungen und haben Gelegenheit zu weiteren Begegnungen mit den sogenannten „Fürsten der Wüste“. Das Oued Tagmart hält nicht nur eine wunderschöne Landschaft mit viele Gueltas und Buschwerk bereit, sondern auch interessante Felsgravuren in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Weiter führt der Weg in Richtung Norden entlang des Oued Terhenanet und Oued Illamane, von wo aus Sie herrliche Ausblicke auf den 2739m hohen Berg Illamane genießen können. Entlang vieleckiger Basaltsäulen, die durch Schrumpfung während des allmählichen Erkaltens des Vulkanflusses entstanden, führt der Weg weiter in Richtung Mont Tahat bis zum Oued Ihasseyen. Da Sie sich nun schon relativ hoch befinden, ist bei guter Sicht mit einem spektakulären Sonnenuntergang in dieser Landschaft aus Fels und Sand zu rechnen. 5Ü im Freien. (5xF/5xM/5xA)
 
7.Tag
Der letzte steile Aufstieg im Herzen des Atakor bis auf den Assekrem. Die Kamele verbleiben auf einem Plateau unterhalb des Campingplatzes und es heißt Abschiednehmen von den Tieren und den Trekkinghelfern. Der kleine Campingplatz besteht aus mehreren Schutzhütten, einem Restaurant und (meist stark verschmutzten) Toiletten. Hier gibt es kein Wasser. Zu Sonnenauf- oder –untergang muss man hinauf auf den Gipfel (ca. 30 Minuten Aufstieg) von dem aus sich ein fantastischer Rundblick über die grandiose Bergwelt bietet. Wer das Glück hat, einen klaren Tag zu erwischen, wird dieses Naturschauspiel zu den gravierenden Erinnerungen seiner Saharareise zählen. Oben auf der Spitze befinden sich eine kleine meteorologische Station und die Klause von Charles de Foucauld, einem französischen Pater, der im Jahre 1911 hier oben in der Einsamkeit der Berge einige Monate verbrachte. Insgesamt lebte er 10 Jahre lang mit und unter den Tuareg als ihr Freund, Helfer, Berater und Vertrauter. Seinen Forschungen verdankt man viel Wissenswertes über Tradition, Sprache und Schrift der Tuareg. 1916 wurde er während eines Senoussi-Aufstands vor seinem Bordj in Tamanrasset erschossen. Französische Patres des von Foucauld gegründeten Mönchsordens der „Kleinen Brüder“ setzen sein Werk bis heute fort. Ü im Zelt auf dem Campingplatz. (F/M/A)
 
8.Tag
Nun setzen Sie Ihre Reise mit dem Geländewagen fort. Nach dem Sonnenaufgang und dem Frühstück Fahrt mit den Geländewagen die sehr steile und ausgewaschene Piste hinunter. Nach ca. 21km Abstecher zu den Gueltas von Afilal, zu deren Eingang noch die verfallenen Ruinen einer Militärbasis stehen. Eine kleine Rast wird eingelegt, denn es lohnt sich, dieser kilometerlange Kette von – je nach Niederschlagsmenge mehr oder weniger gefüllten Wasserbecken ein Stück weit zu Fuß zu folgen. Das Ufer ist mit Schilf und Oleanderbüschen gesäumt – ein idyllisches Biotop, in dem sich Vögel, Eidechsen, Frösche und sogar Fische wohl fühlen. Anschließen Weiterfahrt in Richtung Süden. Dann geht es über ein steiniges, ödes Hochplateau zum 2111m hohen Akar-Akar. Der Legende nach war dieser festungsartige Berg einst das Schloss des Riesen Akar-Akar, dessen Volk (wohl als eine Art von Murmelspiel) riesige Felsbrocken auf die umliegenden Berge auftürmten. Nach dessen Umrundung zeigt sich in der Ferne das Massiv des Ahounahamt (1887m). Weiterfahrt auf der Piste in Richtung Tamanrasset. Mittagspause in einem Oued. Anschließend Weiterfahrt bis zum Oued Zazer, hier Nachtlager. Ü im Freien. (F/M/A)
 
9.Tag
Weiter geht es durch Plateaus, schwarze Berge und Oueds bis zur Grotte von El Ghessour, wo Sie in den Felsen viele kleine Gravuren entdecken werden. Die Weiterfahrt führt durch das Tassili-n-Ahaggar, dessen riesige Felsklötze wie schwarze Skulpturen im Sand aufragen. Das Nachtlager wird bei Tin-Akaschar aufgeschlagen. Hier finden sich riesige Felsen in herrlich weißen Sandabschnitten, die zu einer kleinen Wanderung vor dem Abendessen einladen. Ü im Freien. (F/M/A)
 
10.Tag
Nach dem Frühstück Trekking für ca. 1,5 Stunden. Anschließend Weiterfahrt durch die riesigen Felsmassive und Dünenlandschaft von Tagrera. Bizarre Felsblöcke wie Pilze sprießen aus dem Sand. Der gesamte Tag wird in dieser grandiosen Landschaft verbracht. Ü im Freien. (F/M/A)
 
11.Tag
Besichtigung von Tala, einer schwarzen Felsplatte, die mit hunderten von verschiedenen Felsgravuren versehen ist. (Tiere, Fabelwesen, Fußabdrücke,……). Weiterfahrt nach Tahaggart. Die Felsformationen hier im Sand gleichen Schlössern und Türmen, wie in einer Märchenwelt. Nachtlager im weichen Sand und Wanderung auf eine hohe Düne, um den Sonnenuntergang zu genießen. Ü im Freien. (F/M/A)
 
12.Tag
Fahrt in Richtung Nord-Ost. Mittagspause in Tin Lanfasa. Nachtlager in Youfaghalal, einer typischen Tassili-Landschaft mit vielen Grotten und Felsgravuren. Ü im Freien. (F/M/A)
 
13.Tag
Von dort Weiterfahrt bis Youf Ahakit (ca. 700m hoch) (Bedeutung: Besser als ein Zelt), dessen spektakuläre Zinnen bald am Horizont auftauchen. An den Felsen findet man geritzte Gravuren von Rindern und Giraffen und alte Tifinagh-Schriftzeichen. Dieser Ort gehört ebenfalls zum Nationalpark. Youf Ahakit ist begrenzt von Tin Tarabine, wo man auf eine mehrere hundert Quadratmeter große Steinplatte stößt, die mit prähistorischen Gravuren bedeckt ist. Nach einer Wanderung im Gebiet Nachtlager. Ü im Freien. (F/M/A)
 
14.Tag
Fahrt zum kleinen Tuaregdorf In Dalag. Hier siedeln in einem großen Oued viele Familien und bewirtschaften kleine Gärten. Nach einem letzten Mittagessen in der Wüste Rückkehr nach Tamanrasset und Transfer zum Camp. Rest des Tages zur freien Verfügung. Ü im Camp in einfachen MZ. (F/M/A)
 
15.Tag
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen von Tamanrasset und Heimflug. (F/-/-)
 
 
Reiseberichte für diese
Reise
 
Süd-Algerien: Impressionen aus der Sahara
 
Die Bilder wurden freundlicherweise von Jörg Lützner zur Verfügung gestellt. » mehr
verfasst am 22.08.2006
von
 
 
 
 
 
 


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